Warum Geldanlage ein Marathonlauf sein kann

Möglicherweise hast du in den letzten Wochen größere Verluste in deinem Portfolio hinnehmen müssen. Alexander, unser Geschäftsführer für Finanzdienstleistungen und begeisterter Hobbysportler, zeigt dir heute, was du von Ausdauersportarten wie Marathonläufen für deine Geldanlage mitnehmen kannst, um die Krise zu packen.

Wie du bereits weißt, ist antizyklisches Investieren vermutlich das Gebot der Stunde (im Artikel „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ kannst du das noch mal nachlesen). Es ist aber auch normal, dass du in der aktuellen Situation hinterfragst, ob deine Geldanlage richtig war. In solchen angespannten Situationen ziehe ich persönlich gerne Parallelen zu meinem Hobby als Ironman Teilnehmer und  Marathonläufer.

Parallelen zum Ausdauersport

Im Ausdauersport hat man oft viel Zeit investiert, um bei einem Wettkampf teilzunehmen. Rückschläge stehen dabei quasi an der Tagesordnung. Das können Verletzungen in der Vorbereitung oder Unfälle sein, die einen aus der Bahn werfen. Oder schlicht und einfach der sogenannte „Mann mit dem Hammer“, der dich im Wettbewerb überfällt. So nennt man im Ausdauersport den Leistungseinbruch infolge eines Kohlehydratmangels. Ähnliches kann dir auch mit deiner Veranlagung passieren. Du investierst viel Zeit (und Geld!) in deine Veranlagung und erleidest einen herben Rückschlag – wie vielleicht jetzt gerade.

Von erfolgreichen Sportlern und Anlegern lernen

Was aber nun tun, wenn solche Rückschläge passieren? Aufgeben? Den Sport an den Nagel hängen – die Aktien verkaufen? Oder doch lieber dranbleiben?
Erfolgreiche Sportler und Anleger haben eines gemeinsam: Sie nutzen die Krise als Chance!

Erfolgreiche Sportler und Anleger analysieren mögliche Fehler, um es in Zukunft (hoffentlich) besser zu machen. Beim Sport könnte es eine Trainingsanpassung sein. In der Finanzwelt könnte es eine Neuausrichtung der Anlageklassen sein. Erfolgreiche Anleger nutzen auch oft die Krise als Chance, indem sie nicht selten liquide Mittel zum Nachkauf nutzen. Warren Buffet wurde durch diese Methode zu einem der reichsten Männer dieser Welt, indem er gezielt – und natürlich günstig – in strauchelnde Unternehmen investierte.

Abwarten und aus der Zukunft ins Heute schauen

Natürlich ist es aber auch legitim, nicht noch mehr Geld investieren zu wollen. Dann empfiehlt sich, vorausgesetzt der Anlagehorizont lässt dies zu: abwarten und die Situation aussitzen. Auch wenn es uns gerade so vorkommt, als würde „alles den Bach runter gehen“.

Eine Methode, sich daraus zu befreien, beschreibt der deutsche Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem Mut machenden Artikel in den Salzburger Nachrichten. Er nennt seine Methode, im Gegensatz zu Prognose (in die Zukunft schauen), „Regnose“. Es bedeutet, aus der Zukunft ins Heute schauen. Dabei stellen wir uns vor, was wir alles in der Zukunft erreicht haben werden – trotz aller aktuellen Probleme. Sie gibt uns damit Zuversicht und hilft uns, die Gegenwart zu bewältigen. Eine Methode, die der Visualisierung im Sport ähnelt.

Ein neuer Level wartet

Haben wir unsere Ziele – sportlich und finanziell – im Auge, lassen wir uns von kleineren und größeren Rückschlägen nicht über Gebühr verunsichern, passen wir unsere (Trainings-) Strategien an und bleiben dran, dann werden wir nicht selten mit dem Erreichen eines neuen Levels belohnt.

Beim Investment könnte das ein neuer Höchststand sein, im Sport vielleicht eine neue Bestzeit. In beiden Fällen blickt man dann aber auf eine abenteuerliche Reise zurück in der man einmal mehr gelernt hat, dass sich Durchhalten lohnt. Auch wenn es vielleicht nicht immer einfach war.

Wir sind auch in der Krise für dich da!

Wir sind auch in der Krise für dich und deine Veranlagung da – nimm jetzt mit uns unter 07752/71661 oder office@srm.at Kontakt auf, wenn wir dich mit unseren mehr als 100 Jahren Erfahrung im Team über die jetzige finanzielle Marathonstrecke coachen können!