Kaufen, wenn die Kanonen donnern…

…verkaufen, wenn die Violinen spielen“ – dieses geflügelte Wort von Carl Meyer von Rothschild (1788-1855) verdeutlicht, was unter „Antizyklischem Investieren“ verstanden wird. Warum das gerade jetzt für dich ein Thema sein könnte, erfährst du heute.

Gerade in unsicheren Zeiten erreichen uns oft Anrufe von beunruhigten Kunden, die ihr Geld über uns in fondsgebundene Lebensversicherungen oder in Wertpapierdepots an der Börse investiert haben. Auch an uns gehen die Nachrichten natürlich nicht spurlos vorüber, obwohl wir seit Jahrzenten in der Kapitalanlage tätig sind und das ständige auf und ab kennen.

Wir wissen aber, dass man die Börsen überspitzt auch als „manisch – depressiv“ bezeichnen könnte und Übertreibungen in beide Richtungen quasi an der Tagesordnung stehen. Warum sich die Börsen so verhalten? Hintergrund sind zwei zutiefst menschliche Emotionen, nämlich

die „Gier nach“ und die „Angst vor“.

Diese beiden Emotionen beeinflussen die Börse

Warum diese beiden Emotionen „Gier nach“ und „Angst vor“ die Börsen so beeinflussen, ist schnell erklärt: In guten Zeiten glauben wir, dass es diesmal immer weiter so gut laufen wird und in schlechten Zeiten sind wir felsenfest davon überzeugt, dass sich die Kurse nie mehr erholen werden. Kommt dir das bekannt vor?

Die Menschen kaufen dann – im ersten Fall, wenn der Kurs stark steigt – noch zu weit überhöhten Preisen Aktien, oder verkaufen – im zweiten Fall, wenn der Kurs stark fällt – ihre Papiere zu ungerechtfertigt niedrigen Preisen. Die Meinung der Mehrheit der Anleger führt damit zu einer Übertreibung der Kurse – in beiden Richtungen!

Die Vergangenheit lehrt uns aber, dass Kurskorrekturen ganz normal sind und sich die Börse in einem gewissen Tunnel, wenn auch schwankend, stetig positiv entwickelt.

Warum du kaufen könntest, wenn die Kurse fallen

Immer dann, wenn sich negative Schlagzeilen häufen und die Mehrheit, oder zumindest eine beträchtliche Anzahl von Menschen, ihre Aktien zu veräußern beginnen, könnte ein guter Zeitpunkt für dich sein, Geld zu investieren. „Könnte“ deshalb, weil es ausgesprochen knifflig ist, den Markt richtig zu „timen“.

Den günstigsten Einstiegszeitpunkt zu finden, ist ein schwieriges Unterfangen, oft genauso schwierig, wie zum Beispiel eine Abwärtsphasen durchzustehen, wie wir sie auch aktuell aufgrund des „Corona-Virus“ haben. Welche Auswirkungen dieser Virus auf die Wirtschaft tatsächlich haben wird, ist aus aktueller Sicht noch gar nicht sicher zu sagen. Dass aber innerhalb einer Woche die Indizes um teilweise 15% abschlagen, scheint uns zum jetzigen Zeitpunkt eine dieser oben beschriebenen Übertreibungen des Marktes darzustellen. Ganz sicher ist aber, dass der Einstiegszeitpunkt heute gegenüber vor einer Woche um eben diese 15%-Punkte günstiger ist.

Unsere Tipps für die aktuelle Situation

Wir raten unseren Kunden in der aktuellen Situation: Wer noch zum Hoch eingestiegen ist, sollte jetzt nicht die Nerven verlieren, aber wer mit dem Kauf noch wartet, sollte den Einstieg nicht verpassen.

Der Finanzexperte André Kostolany (1906-1999) prägte einst den Spruch „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten“ und brachte damit zum Ausdruck, dass sich Geduld an den Börsen bezahlt macht.

Ein Fall aus unserer Praxis zeigt das: Einer unserer Kunden zeichnete 2001 über uns einen Aktienfonds, der kurze Zeit später über 50% an Wert verlor. Natürlich überlegt man in so einer Situation genau, ob man verkaufen soll und wenigstens noch etwas Geld herausholen kann (unser Fall 2 von oben!). Der Kunde tat es nicht, sondern bewies Nervenstärke – heute weist sein Depot ungefähr die vierfache Summe der Einzahlung auf. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 8%. Freilich wäre durch Markttiming, Nachkäufe und Umschichtungen vielleicht mehr möglich gewesen, aber es ist ein guten Beispiel dafür, dass sich das Durchhalten bezahlt machen kann (solange man nicht auf ein „totes Pferd“ gesetzt hat).

Wir raten dir heute konkret

Wenn du bereits investiert hast raten wir dir: Nerven nicht verlieren, das auf und ab ist Teil des Spiels an der Börse. Und wenn du die Gelegenheit beim Schopf packen und jetzt einsteigen willst: Kontaktier uns am besten gleich unter 0 77 52 / 71 661 oder unter office@srm.at,  und profitiere von unseren mehr als 100 Jahren Erfahrung in unserem Team und unserem ausgezeichnetem Börse Know How, denn genau jetzt kann ein guter Zeitpunkt für dich sein!

Dieser Text spiegelt die Meinung und Überlegung unserer Sichtweise zur aktuellen Situation wieder und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar.